In der F&E spielen sowohl Metriken als auch KPIs (Key Performance Indicators) eine entscheidende Rolle bei der Leistungsmessung, sie erfüllen jedoch unterschiedliche Zwecke.
Metriken
Metriken erfassen die Leistung der täglichen Prozesse und Abläufe. Sie liefern wertvolle Daten darüber, wie gut einzelne Aufgaben ausgeführt werden, zeigen aber nicht immer, ob die übergeordneten Unternehmensziele erreicht werden.
Beispiele für F&E-Metriken:
- Time to Market: Misst, wie lange es dauert, ein Produkt vom Konzept bis zur Markteinführung zu bringen.
- F&E-Ausgaben: Erfasst den Anteil des Umsatzes, der in Forschung und Entwicklung investiert wird.
- Patent-Output: Zählt die Anzahl der in einem bestimmten Zeitraum angemeldeten Patente.
KPIs
KPIs sind strategische Messgrößen, die bewerten, ob F&E-Aktivitäten zum Unternehmenserfolg beitragen. Sie zeigen, ob Sie konkrete langfristige Ziele erreichen, und werden sehr oft als Kombination verschiedener Metriken berechnet.
Beispiele für F&E-KPIs
- Innovationsrate: Erfasst den Umsatzanteil, der mit neuen Produkten erzielt wird.
- First Pass Yield: Misst, wie viele Produkte die Qualitätsstandards ohne Nacharbeit erfüllen.
- F&E-Effizienz: Bewertet, wie effektiv sich F&E-Ausgaben in Innovation niederschlagen, etwa in Patenten oder neuen Technologien.
Der zentrale Unterschied
Metriken geben Einblick in die operative Effizienz, während KPIs zeigen, ob die F&E-Aktivitäten auf die übergeordneten Unternehmensziele einzahlen. Zusammen ergeben sie ein umfassendes Bild von kurzfristiger Leistung und langfristigem Erfolg in der F&E.
Konkrete Benchmarks hinter diesen Beispielen finden Sie in Die 7 wichtigsten F&E- und Engineering-Kennzahlen für Automotive & Maschinenbau.

